Umbau Luisenkirche
1985

Entwurf, Berlin-Charlottenburg
Auftraggeber: Evangelische Luisengemeinde Berlin-Charlottenburg

Ursprünglich 1712–16 von Phillip Gerlach und Martin Böhme erbaut, wurde die Kirche in den 1820er Jahren durch Karl Friedrich Schinkel umgebaut. Eine Umbenennung von Stadt- und Parochialkirche in Luisenkirche erfolgte 1826.

Die Kirche wurde nach Kriegsschäden in vereinfachter Form 1950–56 wiederhergestellt, nach Plänen von Hinnerk Scheper. Als die Luisengemeinde 1985 einen erneuten Umbau plante, schlug Gogel eine komplette Neuorganisation des Gebäudes vor.

Gogels radikale Neugestaltung fand weniger Zuspruch als eine historisierende Rekonstruktion. Jochen Langeheinecke simulierte mit seinem Umbau 1987–88 einen Zustand der Lusienkirche, wie er kurz nach Schinkels Umbau hätte sein können.